pagliaro-rechtsanwalt

Unsere Kanzlei ist mit den wichtigen Datenbanken Italiens verbunden 

Handelsregisterauszüge Italien (aktueller und/oder historischer Auszug, Gesellschafterliste, Vertretungsverhältnisse) zu italienischen Unternehmen SpA, SRL, SAS, SNC oder Einzelkaufmann;Insolvenzauskünfte Italien, Scheck und Wechselproteste Italien;Auszüge aus den italienischen Immobilienregistern (historischer und/oder aktueller Auszug); Eigentumsnachweis; Hypothekenbelastungen;Personen- und Standesdaten;Auskünfte Italien aus dem Fahrzeugregister der nationalen P.R.A zum Halter- und Hypothekennachweis Innerhalb weniger Stunden erhalten Sie detaillierte Auskünfte mit den wesentlichen juristischen Erläuterungen und Übersetzungen. Hier geht es zudataItaly 

Wirtschafts- und Immobilienauskünfte aus Italien

 Fachinformationsdienst mit Erläuterungen. Unsere Kanzlei ist mit den wichtigsten Datenbanken Italiens verbunden. Auf Anfrage erteilen wir

  • Handelsregisterauszüge Italien aktueller und/oder historischer Handelsregisterauszug, Gesellschafterliste, Vertretungsverhältnisse) zu italienischen Unternehmen SpA, SRL, SAS, SNC oder Einzelkaufmann;
  • Insolvenzauskünfte und Insolvenzbekanntmachungen italienische Unternehmen - Italien;
  • Scheck und Wechselproteste Italien;
  • Auszüge aus den italienischen Immobilienregistern  (historischer und/oder aktueller Auszug); Eigentumsnachweis; Hypothekenbelastungen;
  • Personen- und Standesdaten;
  • Auskünfte Italien aus dem Fahrzeugregister der nationalen P.R.A zum Halter- und Hypothekennachweis 

Innerhalb kurzer Zeit erhalten Sie detaillierte Auskünfte mit den wesentlichen juristischen Erklärungen und Übersetzungen.Schreiben Sie uns an unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Auf dieser Seite stellen wir einige zusammengefasste Informationen aus dem italienischen und europäischen Recht für Sie kostenlos zur Verfügung.  

Da im Zweifel nachteilige Fristen laufen können, sollten Sie im Bedarfsfalle schnellstmöglich mit einem Fachmann Kontakt aufnehmen. Die veröffentlichten Informationen können eine kompetente Rechtsberatung nicht ersetzen. Die Themen werden in unregelmäßigen Intervallen aktualisiert. Bitte beachten Sie den Haftungsausschluss.Freie Informationen und Downloads:Erbrechtsverordnung 2015 Wichtige InformationenDer Zahlungsbefehl aus Italien - Decreto Ingiuntivo:  Zahlungsbefehl / Mahnbescheid aus Italien. Was tun ? Immobilienrecht Italien: Fallstricke beim Immobilienkauf in ItalienFallstricke im europäischen HändlerregressNeues Tarifvertragsrecht in Italien für die leitenden Angestellten der Versicherungsbranche seit Juli 2013 

Die richtige Auswahl eines Rechtsanwalts in Italien - Prozess- oder Vertragsanwalt - ist streitentscheidend.

Eine Mandatierung ohne Qualitätskenntnisse oder aufgrund von pauschalen Eigenangaben ist riskant. Die italienische Anwaltschaft unterliegt einem eigenen Ordnungssystem, das sich von der deutschen Rechtspraxis deutlich unterscheidet. Beispielsweise ist die fortwährende Unterrichtung des Mandanten, teils schon aus standesrechtlichen Gründen, die Ausnahme. Das anwaltliche Entlohnungssystem ist wenig transparent. Rechnungslegung ist aufgrund des Soll-Besteuerungssystems umständlich. Qualitätsstandards wie beispielsweise Fachanwaltschaftstitel oder Zertifizierung bestehen nur eingeschränkt. Wir arbeiten seit zwanzig Jahren mit italienischen Kollegen in allen Regionen Italiens zusammen. In unserem Kooperationsnetzwerk sind alle Fachrichtungen vertreten. Vier Augen System: Als hiesiger Ansprechpartner koordinieren wir die Vorgehensweise mit den italienischen Kollegen, stimmen die wesentlichen Punkte und Kosten ab und informieren die Mandantschaft. Sprechen Sie uns an. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Decreti Ingiuntivi – Zahlungsbefehle - aus Italien

In jüngster Zeit werden verstärkt sog. Decreti Ingiuntivi – Zahlungsbefehle - aus Italien nach Deutschland zugestellt. Es handelt sich um ein zivilrechtliches Verfahren nach den Regeln der italienischen Prozessordnung, am ehesten vergleichbar mit dem in Deutschland bekannten Mahnverfahren. Die Zustellung erfolgt regelmäßig durch eingeschriebenen Brief/Rückschein. Erkennbar ist das Schreiben als Amtschreiben lediglich an dem Aufdruck des Gerichts, das den Zahlungsbefehl erlassen hat. Nicht selten sind die deutschen Übersetzungen der Rechtsbehelfsbelehrungen irreführend oder schlichtweg unrichtig.

Wichtig

Es muss formeller Einspruch eingereicht werden durch einen zugelassenen Rechtsanwalt ! Ein einfacher Widerspruch - wie Sie ihn womöglich aus dem deutschen Mahnverfahren kennen - ist in der Regel unzulässig und bleibt daher wirkungslos.

Was passiert, wenn ich nichts tue

Da das italienische Gericht vor Erlass des Zahlungsbefehls die beanspruchte Forderung nur summarisch prüft ist die Gefahr besonders groß, dass eine an sich fragwürdige Forderung gegen den vermeintlichen Schuldner in diesem Wege durchgesetzt wird. Nicht selten wird diese Unwissenheit ausgenutzt oder sogar darauf spekuliert, dass der Empfänger arglos das Schreiben ignoriert. Dies hat fatale Folgen für den Empfänger Der Zahlungsbefehl wird vollstreckbar, wenn der Antragsgegner bei dem Ursprungsgericht keinen formgültigen und fristgerechten Einspruch einlegt. Dann kann der Zahlungsbefehl als Europäischer Vollstreckungstitel bestätigt und die Zwangsvollstreckung auch hier in Deutschland durchgeführt werden. Wundern Sie sich daher nicht, wenn eines Tages der Gerichtsvollzieher vor der Türe steht und Ihr Hab und Gut pfändet. Denn eine gesonderte Mitteilung erhalten Sie in der Regel nicht. Gegen einen für vollstreckbar erklärten europäischen Vollstreckungstitel sind Rechtsmittel vor deutschen Gerichten nur in Einzelfällen erfolgreich, etwa bei groben Verfahrensverstößen oder vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung, was aber sehr schwer zu beweisen ist. Das Rechtsmittel der Berufung kann gegen diese Titel in Deutschland nicht eingelegt werden. Es erfolgt keine neue Überprüfung des Rechtsanspruchs oder möglicher Einwände.

Was ist zu tun ? 

  • Prüfen Sie, ob die Forderung berechtigt ist
  • Notieren Sie umgehend das Zustellungsdatum des Zahlungsbefehls 
  • Prüfen Sie, ob eine deutsche Übersetzung des Zahlungsbefehls beigefügt ist 
  • Verwahren Sie unbedingt die Originalunterlagen 
  • Beachten Sie unbedingt die Fristsetzung in der Rechtsbehelfsbelehrung. Diese liegt in den meisten Fällen bei 50 Tagen ab Zustellung 

Der Einspruch erfolgt dann durch einen bei dem Landgericht zugelassen Rechtsanwalt mit Begründung. Sie sollten daher genug Zeit einplanen, damit die Begründung des Einspruchs bearbeitet werden kann. 

Setzen Sie sich schnellstmöglich mit einem kompetenten Fachmann in Verbindung und übersenden Sie diesem schnellstmöglich die Kopien vorab. Ihr Ansprechpartner Rechtsanwalt Gian Luca Pagliaro. Wir verfügen in sämtlichen Regionen Italiens über feste Korrespondenzanwälte, die zeitnah tätig werden können und den Einspruch nach den einschlägigen Prozessverfahren einreichen.

Was ist sonst noch zu beachten

Hinweis: Parallel zum italienischen Verfahren besteht das sog. Europäische Mahnverfahren, das mit Verordnung (EG) Nr. 896/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 eingeführt wurde sowie das Europäische Verfahren für geringfügige Forderungen. Bitte beachten Sie: Es handelt sich um eigenständige grenzüberschreitende Verfahren im Zusammenhang mit unbestrittenen zivil- oder handelsrechtlichen Geldforderungen. Es bestehen Unterschiede zu dem oben beschriebenen Verfahren, bei der gerichtlichen Zuständigkeit, Einspruchsfrist (regelmäßig 30 Tage) und Anspruchsformalien. 

Wir erstellen seit 1995 Privat- und Gerichtsgutachten gem. § 293 ZPO zum italienischen Recht, mit Schwerpunkt

italienisches Straßenverkehrsrecht Deliktsrecht Schadensersatzrecht Familienrecht Erbrecht Schuldrecht Strafrecht Steuerrecht.Zu unserem Team gehören italienische und deutsche Juristen. Wir sind mit den wichtigen Rechtsprechungsdatenbanken Italiens und Deutschlands verknüpft. Der Austausch mit italienischen Praktikern ermöglicht einen Einblick in die aktuelle Rechtspraxis und Arbeitsweise der italienischen Gerichte.

Informationen Gutachten zum italienischen Recht  


  Haftungsausschluss Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.
Alle Webangebote und Artikel sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung
zeitweise oder endgültig einzustellen.


Aktuell

  • 6/18: Besserer Schutz gegen Industriespionage und Ausspähen von Geschäftsgeheimnisse in Italien

    Industriespionage und Geschäftsgeheimnisse in Italien

    Die Richtlinie 2016/943/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2016 über den Schutz von vertraulichem Know-how und Geschäftsgeheimnissen vor unrechtmäßigem Erwerb, unrechtmäßiger Verwendung und Offenlegung wurde nun in Italien umgesetzt und ist seit dem 22.06.2018 in Kraft getreten. Die Verordnung DECRETO LEGISLATIVO 11 maggio 2018, n. 63 erweitert das bestehende Verbot, geschäftliche Informationen und Kenntnisse in missbräuchlicher Weise auszuspähen oder zu nutzen. Danach ist die Verwendung oder Offenlegung eines Geschäftsgeheimnisses rechtswidrig, selbst wenn eine Person wusste (oder, je nach den Umständen hätte wissen müssen), dass das Geschäftsgeheimnis direkt oder indirekt von einem Dritten erlangt wurde, der es unrechtmäßig verwendet hat. Flankiert wird das Verbot durch strafrechtliche und verwaltungsrechtliche Sanktionen; insbesondere wird Artikel 623 des Strafgesetzbuches geändert, der eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren für Personen vorsieht, die Geschäftsgeheimnisse unrechtmäßig erworben haben und diese offenlegen oder für eigene oder fremde Zwecke verwenden. In gerichtlichen Auseinandersetzungen kann das Gericht den Parteien untersagen, die ihnen durch das Verfahren bekannt gewordenen Geschäftsgeheimnisse zu nutzen oder offen zu legen.

     
  • 5/18: Datenschutzgrundverordnung in Italien in Kraft

    Die DSGVO ist zwar europäische Verordnung und gilt in allen Mitgliedsstaaten gleichermaßen. Allerdings bestehen daneben noch nationale, flankierende Gesetzesvorschriften, die stets zu beachten sind, wenn Sie in dem Mitgliedsstaat – auch online – tätig sind.

    weiterlesen

     
  • 3/18: Verschärfte Haftung des Erben für nicht erklärte Steuern des Erblassers

    Der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 29.08.2017 - VIII R 32/15, die Haftung des Erben für Steuerschulden des Erblassers empfindlich ausgedehnt. Das Besondere an diesem Fall war, dass der Erblasser Kapitaleinkünfte aus dem Ausland zu Lebzeiten in seiner Steuererklärung nicht angegeben hatte, weil dieser zuletzt an Demenz erkrankt war. Dem Erben war dies bekannt. Ihm oblag dennoch eine Berichtigungspflicht nach § 153 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Satz 2 AO, so der Gerichtshof. Die Verletzung dieser Berichtigungspflicht kann eine Steuerhinterziehung nach § 370 Abs. 1 Nr. 2 AO durch Unterlassen begründen. Damit erstreckt sich die Festsetzungsverjährung auf 10 Jahre gemäß § 169 Abs. 2 Satz 2 und 3 1. Hs. AO. Ein Miterbe, der keine Kenntnis davon hatte, kann als Gesamtschuldner im selben Zeitraum in Anspruch genommen werden. Allerdings steht ihm ein Entlastungsbeweis zu.

     

     
  • 2/18: EuGH entscheidet zur Erbrechtsverordnung und pauschalen Zugewinnausgleich nach § 1371

    Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat sich in der Rechtssache EuGH, 01.03.2018, C-558/16 zur Qualifikation der Erbteilserhöhung nach § 1371 Abs. 1 BGB geäußert. Der Gerichtshof folgt weitestgehend der Einordnung der jüngsten deutschen Rechtsprechung und wertet den pauschalen Zugewinnausgleich, wonach beim Tod eines Ehegatten ein pauschaler Zugewinnausgleich durch Erhöhung des Erbteils des überlebenden Ehegatten vorzunehmen ist, als erbrechtliche Regelung, die bei Antragstellung eines Nachlasszeugnis aufzunehmen ist.

     

     
  • 01/18 Italienisches Parlament macht den Weg frei für die Patientenverfügung

    Im Dezember 2017 wurde die "nuova legge sul testamento biologico" verabschiedet. Sie ermöglicht, wie bereits seit 2009 in Deutschland, Verfügungen einer Person im Hinblick auf Organspende, Beerdigung und Kremation, vor allem aber zur Schmerztherapie und lebenserhaltende Maßnahmen und künstliche Ernährung. Damit wurde ein vehement ausgetragener Streit zwischen den italienischen Parteilagern beendet. Die Bindungswirkung gilt zunächst für Italienische Staatsbürger mit Wohnsitz in Italien. Es bleibt abzuwarten, wie eine internationale Handhabe erfolgt, wenn sich der Patient beispielsweise im Ausland aufhält. Wir werden berichten.

     
  • 12/17 Der italienische Fiskus einigt sich mit Amazon

    Nach jahrelanger Auseinandersetzung hat sich der italienische Fiskus, die Agenzia delle Entrate, mit dem Onlinehändler Amazon über die Besteuerung als Betriebsstätte in Italien geeinigt. Damit wurde ein Streit, der Steuerverfahren aus den Jahren 2011 bis 2015 betrifft, beigelegt. (Quelle LaRepubblica, Ausgabe 16/12/17). Ob und wie diese Streitbeilegung die Diskussion über sog. „Betriebsstätte“ im Einkommenssteuerrecht für Onlinehändler in Italien beeinflussen wird, Stichwort „Warenlager“ und „Serverstation“, bleibt zu beobachten. lesen Sie auch

     
  • 11/17 Immobilienmarkt in Italien 2016/2017 zieht an

    Der Immobilienmarkt in Italien zeigt Bewegung nach oben, im Jahre 2016 mit einer Steigerung von 17% gegenüber dem Vorjahr. Unter den Städten weisen die Wohnmärkte in Mailand, Turin, Genua und Bologna die höchsten Zuwachsraten mit 20% auf. Dagegen steht ein zurückhaltender Anstieg mit 10% in den Städten Palermo und Rom, die allein ein Drittel der in den Großstädten verzeichneten Transaktionen erfassen.

    lesen Sie mehr

     
  • 8/17: Neuigkeiten im Gebührenrecht Rechtsanwälte in Italien

    Nach dem Gesetz Legge 4 agosto 2017, n. 124 - G.U. 14 agosto 2017, n. 189, welches zum 29.08.2017 in Kraft getreten ist, sind in Italien tätige Rechtsanwälte verpflichtet, dem Mandanten bei Auftragserteilung einen schriftlichen Kostenvoranschlag zu den anfallenden Gebühren seiner Tätigkeit auszustellen.Damit reagiert der Gesetzgeber auf zahlreiche Proteste der Verbraucherverbände in der Vergangenheit. Moniert wurden dort Gebührenabrechnungen, die in Art und Höhe häufig nicht nachvollziehbar waren. Lesen Sie auch unseren Artikel

    Kosten Rechtsanwalt Italien 2017

     

     

     
  • 07/17: Neue Steuer in Italien bei der Vermietung von Ferienwohnungen

    Mit dem Jahressteuergesetz 2017 wurde eine neue Steuer in Höhe von 21% eingeführt, die bei Mietverträgen mit bis zu 30 Tagen Mietzeit aufgeschlagen wird. Lesen Sie hierzu unseren Beitrag

    Steuer aus Vermietung und Verpachtung kurzeitiger Mietverträge in Italien.

     
  • 5/17: Ehegattenunterhalt in Italien: Kassationshof entscheidet Unterhaltsrecht

    Der erste Zivilsenat gibt seine bisherige Rechtsprechung, den nachehelichen Ehegattenunterhalt an den prägenden wirtschaftlichen Lebensumständen während der Ehezeit anzupassen, auf. In dem entschiedenen Fall folgt der Kassationshof in seinem Urteil n. 11504/17 der deutschen Rechtslage: Besteht eine ausreichende wirtschaftliche Autonomie des Ehegatten, etwa durch Immobilienvermögen, hohes Einkommen, Erwerbsmöglichkeiten oder Bankvermögen, schuldet der andere keinen nachehelichen Unterhalt. Ob sich dieses Urteil in der Rechtsprechung durchsetzen wird, bleibt aber abzuwarten. Der entschiedene Fall betraf einen Ex-Minister und eine erfolgreiche Unternehmerin. Gleichwohl hat der Senat einige grundsätzliche Feststellungen getroffen. Mit der Scheidung entfällt nicht nur das persönliche Verhältnis der Eheleute, sondern auch die gegenseitige wirtschaftliche Verantwortung.

     

Kanzleisitz:

Dürener Straße 430
50858 Köln

Besucheradresse:

Breite Str. 161-167 (Mevissenhaus)
50667 Köln

tel. 0221 9483939 (deutsch/englisch)
tel. 0221 9483941 (italienisch)
fax. 0221 9483940

Haben Sie Fragen?
Schreiben Sie uns eine e-mail: kanzlei@ra-pagliaro.de


nach oben scrollen

Diese Webseite verwendet Cookies 
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisierenund die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Cookies sind kleine Textdateien, die von Webseiten verwendet werden, um die Benutzererfahrung effizienter zu gestalten.  Laut Gesetz können wir Cookies auf Ihrem Gerät speichern, wenn diese für den Betrieb dieser Seite unbedingt notwendig sind. Für alle anderen Cookie-Typen benötigen wir Ihre Erlaubnis.  Diese Seite verwendet unterschiedliche Cookie-Typen. Einige Cookies werden von Drittparteien platziert, die auf unseren Seiten erscheinen.